Hochzeitsbudget Teil 1 – Planung & Tipps

Wer heiraten möchte, benötigt natürlich auch ein gewisses Budget. Oft kommt es aber nicht darauf an wieviel man ausgeben kann, sondern wie gut man plant. Auch günstigere Hochzeiten können – richtig geplant- ser schön sein und machen oft sogar mehr Spaß als die ganz großen extravaganten mit 200 Gästen.

Aber nachdem jeder so feiern sollte wie er/ sie möchte, gibt es heute allgemeine einen Überblick für welche Teile man wieviel einplanen muss und Tipps an welchen Enden man gut etwas Geld einsparen kann.

Wenn man den allgemeinen Durchschnitt nimmt, ist ein Budget von circa 3.000€ ein Minimum wenn man mit zumindest 20 Gästen feiern möchte. Immerhin sind es so einige Posten (Ringe, Deko, Einladungen) auf die man in der Berechnung gerne vergisst. Nach oben hin ist keine Grenze gesetzt aber vorrangig ist immer: Man soll so heirate wie man es sich wünscht und nicht nur irgendwie um alle Leute einladen zu können, welche man vielleicht nur aus Anstand einlädt.

plane dein budget für die hochzeit
Dein Hochzeitsbudget

Oft muss man mit alten Traditionen brechen und allgemein (und vielleicht auch etwas grob) gesagt: Es geht um das Brautpaar und nicht darum möglichst viele Bekannte, welche man sicher Jahre nicht mehr gesehen hat, zu bespaßen und verköstigen.

Diese Posten sind einzuplanen:

  • Kosten für die Location
  • Versorgung der Gäste
  • Ringe
  • Dekoration
  • Einladungen
  • Fotograf
  • Musik
  • Zusätzliche Extras (Fotobox, Shuttleservice, Candybar)
  • Kleidung
  • Kosten für Kirche / Standesamt
  • Torte

1.Verpflegung & Location

Den größen Teil im Budget nimmt sicherlich die Versorgung der Gäste ein. Immerhin geht es nicht nur um das Abendessen und Tischgetränke sondern auch um einen eventuellen Sektempfang, die Agape (bei kirchlichen Trauungen) und den Mitternachtssnack. Oft lohnt es sich, ein Pauschalpaket zu nehmen denn es ist wirklich schwierig, selbst auszurechnen, wieviel die Personen trinken werden. Gerade die Getränke sind aber oft richtig teuer wenn man bedenkt dass pro Weinflasche gezahlt wird, Kaffee und Tee extra kommen und manche dann auch noch an der Bar konsumieren!

Ein gut gemeinter Tipp: Sprecht es vorab an, dass Extragetränke (harte alkoholische Getränke, Cocktails usw.) selbst zu bezahlen sind und informiert auch den Wirt und die Kellner. Immerhin wird bei einer Hochzeit zumeist Wasser, Saft, Wein, Bier und heiße Getränke geboten und damit sollte eigentlich jeder gut versorgt sein. Wer es trotzdem nicht schafft, einen Abend (an dem es sich meiner Meinubg nach auch nicht unbedingt gehört später irgendwann sturzbetrunken in der Ecke zu liegen) auf harten Alkohol und Extrawünsche verzichten kann, der soll diesen teuren Spaß doch bitte selbst bezahlen.

Neben den Kosten für die Verpflegung ist es nun auch schon üblich, eine Art Saalmiete für die meisten Locations zu verlangen. Diese rechnet man oft nicht sofort ein aber sie kann schon einen großen Teil des Budgets verschlingen. Im Schnitt sollte man auf jeden Fall 500-2.500€ dafür berechnen. In „einfachen Gasthäusern“ bleibt einem diese meistens erspart aber sobald es eher ein Schloss, ein Festsaal oder auch ein Weingut sein soll, ist mit einer Miete für die Location zu rechnen.

Wie man hier schon gut sehen kann, braucht man tatsächlich für die Verpflegung der Gäste und die Location am meisten Budget. Bei einer guten Planung kann man also bei 50 Gästen mit circa 5.000€-6.000€ für alles zusammen (inkl. Tischgetränke, Agape, Sektempfang, Menü, Saalmiete usw.) rechnen. Beim Essen stellt sich immer eine grundsätzliche Frage: Buffet oder doch zusammengestelltes Menü. Variante 1 ist zumeist teurer, weil natürlich mehrere Gerichte geboten werden und somit auch mehr vorgekocht werden muss. Zweiteres schränkt hingegen in der Vielfalt ein, da man natürlich maximal 3 verschiedene Hauptspeisen wählen können. Hier kann man es aber ganz einfach machen: Je mehr Gäste desto besser die Buffet-Variante. Immerhin ist somit die Gefahr größer, dass Unverträglichkeiten oder besondere Ernährungsweisen herrschen.

Bei den Getränken muss man, wie oben bereits erwähnt, gut überlegen was man zahlen möchte. Üblich sind Säfte, Wasser, Wein, Bier und Tee/Kaffee. Alles darüber hinaus sind nette Extras, die aber keinesfalls angeboten werden „müssen“. Für den Sektempfang empfiehlt es sich eine klassische Variante sowie Orangensaft (zum mischen oder für Autofahrer) und eventuell eine Sondervariante anzubieten.

Bei der Agape kann man, wenn diese nicht in einem Gesamtpaket enthalten ist, auch selbst einen Teil anbieten. Hat man zum Beispiel einen backbegeisterte Verwandten, könnte man um Hilfe bitten um Brot selbst zu backen. Mehr als Brot und Wein ist hier auch nicht unbedingt üblich. Beim Mitternachtssnack kann man mit den Klassikern wie Gulaschsuppe und Backhähnchen selten etwas falsch machen. Aber auch hier unbedingt an die Vegetarier denken!

Damit lässt sich erahnen, was eine gesamte Hochzeit kosten wird. Mit diesem Teil habt ihr aber zumindest schon einmal den größen Teil berechnet und ab hier werden die einzelnen Kategorien auch wieder günstiger. Im nächsten Teil gibt es einen kleinen Überblick mit Tipps in den nächsten Kategorien.

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