Erste Entscheidungen

Wie bei allem im Leben kann einem auch bei der Hochzeitsplanung eine To-Do-Liste sehr viel helfen um nicht den Überblick zu verlieren.

Damit das Ganze aber nicht zu unübersichtlich ist – denn To-Do`s gibt es ja viele – sollte man sich diese Listen aufteilen.

Für die Planung einer Hochzeit sollte man (vor allem bei gewissen Vorstellungen) sich zumindest ein Jahr vorher an die Planung machen. Die grundlegenden Entscheidungen sind nämlich gerade jene, welche auch die schwierigsten sind und trotzdem am frühesten entschieden werden sollten.

Die 5 ersten Punkte sind somit auf jeden Fall 12 Monate vor dem großen Tag zu erledigen.

Checkliste Hochzeit
Die ersten Schritte

1.Termine wählen

Allem voran sollte man sich zuerst einmal überlegen wann denn der Termin sein soll. Hierbei ist es aber wichtig zumindest 2-3 verschiedene Termine zur Auswahl zu haben, denn viele Locations sind oft bis zu einem Jahr ausgebucht und es ist sicherlich leichter einen anderen Termin zu nehmen als eine andere Location. Überlegt euch zuerst welche Jahreszeit ihr bevorzugt und welcher Monat für euch am schönsten klingt. Ich zum Beispiel bevorzuge für so eine Veranstaltung eher den Herbst weil es mir hier nicht zu heiß ist und das Wetter aber trotzdem noch schön und warm genug sein kann.

Sucht euch die für euch wichtigsten Punkte raus und nehmt zum Beispiel nicht nur den Sommer weil es warm ist, denn auf das Wetter können wir uns mittlerweile auch nicht mehr ganz so verlassen wie früher und daher kann es auch im Juli regnen und 17 Grad haben. Entscheidet unbedingt –  und diesen Tipp gebe ich für alle Entscheidungen die eine Hochzeit betreffen – nach dem was euch am meisten zusagt. Es bringt sich nichts darauf zu achten wann denn wer Zeit hat und am Schluss ist das Brautpaar selbst total unglücklich mit dem Termin. Oft ist es auch einfach am besten einfach auf den Kalender zu blicken und an dem Termin an dem euer Herz hängen bleibt zu heiraten ohne zu viel den Kopf in die Überlegungen mit einzubeziehen.

2. Budget festlegen

Noch bevor man nun in die genauere Planung geht sollte man sich zuerst überlegen bei wie viel das persönliche Budget liegt. Es ist eher zwecklos zuerst schon Sachen auszusuchen bei denen man nachher bemerkt , dass sie eigentlich gar nicht ins Budget passen und dann ist man erst Recht enttäuscht weil man die bereits eingeplanten Sachen nicht nehmen kann.

Überlegt euch wie viel ihr insgesamt ausgeben wollt und welcher Teil wie viel kosten darf.  Am teuersten sind hierbei Location, Kleidung und Fotograf. Bei Dekoration sowie Einladungen kann man mit etwas Geschick auch einiges einsparen indem man sich Zeit nimmt und Dinge selber macht. Preise vergleichen lohnt sich natürlich immer und überall.

3. Locations aussuchen

Das ist mit einer der schwierigsten Entscheidungen welche man gleich am Anfang treffen sollte. Die Location bestimmt so ziemlich über den gesamten weiteren Verlauf denn an ihr hängt das Essen, die eventuelle Trauung selbst und der Wohlfühlfaktor aller Beteiligten. Für die Suche danach sollte man sich auf jeden Fall gut Zeit lassen und früh genug beginnen. Auch hier sollte das Herz entscheiden. Vorab kann man schon einmal selektieren um dann schlussendlich eine Handvoll Orte auch wirklich zu besichtigen. Zuerst sollte man überlegen was der Rahmen sein sollte: ein Schloss, ein Restaurant, ein Weingut oder doch eine Villa. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten und man sollte auch darauf achten wie weit eventuell Kirche und Standesamt entfernt sind. Ein zu langer Weg tut der Stimmung und einem glatten Ablauf nicht gerade gut!

Man sollte für eine Location um die 60€-150€ pro gast einplanen und bedenken, dass sehr oft auch eine Saalmiete anfällt. Im Internet gibt es viele hilfreiche und zusammenfassende Seiten welche alle Locations in der Nähe im Überblick bieten. Oft sind auch ganz verborgene Schätze dabei auf welche man ohne eine Suche im Internet vielleicht gar nicht gekommen wäre. Wichtig ist aber auf jeden Fall, dass man sich eben auch hier vorab über das Budget im klaren ist und eventuell einen kleinen Spielraum (hier reden wir von ein paar Hundert Euro) nach oben lässt um wirklich die Traum Location zu finden.

Hochzeit Schloss Kornberg
Quelle: http://www.riegersburg.com

4. Vorläufige Gästeliste erstellen

Um sich im Klaren darüber zu sein wie viel die Location kosten darf sollte man unbedingt vorab schon einmal eine halbwegs genaue Gästezahl haben. Klar fallen einem im Nachhinein vielleicht noch 1-2 Personen ein oder manche sagen auch ab aber es ist keinem geholfen wenn man überhaupt keinen Überblick darüber hat wie groß das Ausmaß der Hochzeit überhaupt ist. Das kann man nun entweder vor der Suche nach einer Location machen oder auch danach. Denn hat man einmal einen passenden Ort gefunden ist es wesentlich leichter die Gästeliste zu reduzieren/aufzustocken als eine neue geeignetere Location zu suchen die einem wieder so gefällt wie die Erste.

Diese Gästeliste sollte dabei ein erster Entwurf sein um sich eben einen Überblick zu verschaffen. Abänderungen können bei vielen Locations bis wenige Tage vor der Hochzeit erfolgen denn immerhin kann ja immer wer ausfallen. Man sollte unbedingt bedenken, dass es der GANZ PERSÖNLICHE Tag ist und man nicht gezwungen ist Leute einzuladen nur weil man diese kennt oder weil es Verwandte sind. Ganz alleine das Brautpaar soll entscheiden wer an diesem besonderen Tag dabei sein darf.

5. Standesamt/Kirche – oder Beides?

Eine Entscheidung die vielleicht auch schon direkt nach dem Antrag gefallen ist, ist jene wie man heiraten möchte. Soll es nur der rechtliche Teil am Standesamt sein oder doch auch die Kirche? Wenn beides, dann an einem Tag oder aufgeteilt? Mittlerweile gibt es so ziemlich alle Varianten. Ob man nun den standesamtlichen Teil klein hält und eine große kirchliche Feier macht, beide Teile an einem Tag groß feiert oder sich gar nur für den Rechtsweg entscheidet, bleibt dem Brautpaar selbst überlassen. Man kann das Standesamt natürlich auch nach draußen verlegen und hier den Ort selbst wählen wenn man sich das alles mit dem Standesbeamten abredet. Wenn man sich nun entschieden hat beides an einem Tag zu machen sollte man unbedingt darauf achten, dass die unterschiedlichen Locations nicht zu weit auseinander liegen oder man gar ein „All-In-One-Paket“ vor Ort bekommt.

Wichtig ist nur: Sowohl bei der Kirche als auch beim Standesamt muss man einige Dinge beachten wenn man nicht direkt in der eigenen Gemeinde heiratet sondern diese Punkte zum Beispiel in ein Schloss oder auf ein Weingut verlegt. Alle nähere Informationen zu diesem Thema erfahrt ihr in einem meiner nächsten Beiträge!

 

Welche der Punkte steht bei euch auf Platz 1? Speichert euch gerne meine Checkliste ab damit ihr keinen der Punkte am Weg Richtung Traumhochzeit vergesst!

5 Kommentare zu „Erste Entscheidungen

  1. Ach, es gibt so viel zu bedenken, bevor man heiratet, da kommen deine Tipps natürlich gerade recht! 🙂 Man verliert im Planungswirrwarr ja leicht einmal den Überblick und eine befreundete Wedding Plannerin erzählt mir oft, dass die meisten Ehepaare schlichtweg überfordert sind.

    Deine Tipps sind super und geben eine erste Richtlinie für die perfekte Planung einer gelungenen Hochzeit!

    Liebe Grüße, Kay.
    http://www.twistheadcats.com

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